Hitzeschutz darf kein Zufall sein

31.08.2026 von News | Landespolitik

Hitzewellen treten immer häufiger auf und gehören inzwischen zu den größten Gesundheitsrisiken des Klimawandels. Umso kritischer bewertet der Esslinger Landtagsabgeordnete Nicolas Fink, dass die Landesregierung noch immer keinen ausreichenden Überblick darüber hat, wie gut Baden-Württemberg auf extreme Hitze vorbereitet ist.

Bislang verfügen lediglich 39 Städte und Landkreise über einen bestehenden oder in Vorbereitung befindlichen Hitzeaktionsplan. Für Fink ist das deutlich zu wenig.

In Esslingen sieht er die Entwicklung dagegen auf einem guten Weg. Mit dem Hitzeaktionsplan der Stadt, zusätzlichen Grünflächen, Trinkwasserbrunnen und kühlen Aufenthaltsorten werden bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt. Diese Schritte begrüßt Fink ausdrücklich.

Entscheidend sei nun, die bestehenden Maßnahmen dauerhaft zu sichern und weiter auszubauen. Hitzeschutz dürfe weder vom Zufall noch vom freiwilligen Engagement einzelner Kommunen abhängen. Notwendig seien verbindliche Standards, eine verlässliche Finanzierung und insbesondere ein besserer Schutz gefährdeter Menschen – etwa in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen.

Für Nicolas Fink ist klar: Hitzeschutz ist eine gemeinsame Aufgabe. Deshalb sieht er auch die Landesregierung in der Verantwortung, die Kommunen stärker zu unterstützen und für verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen.