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Nicolas Finks Rede zum Volkstrauertag am Sonntag 17. November 2019

November 22nd, 2019 Posted by Medien No Comment yet

Am Volkstrauertag gedenken wir der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aller Völker und Nationen. Gerade heute, wo zunehmend rechtsextremes Gedankengut in unserer Gesellschaft die dunklen Seiten der Deutschen Geschichte nur allzu gerne relativieren will, ist es wichtig, sich zu erinnern!
Nein – es ist nicht nur wichtig, sich zu erinnern. Es ist existenziell, sich zu erinnern. Nur wer sich erinnert, kann aus der Vergangenheit lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Deshalb verdient es jede Geschichte, erzählt zu werden, und jedes Opfer verdient es selbstverständlich, dass man sich seiner erinnert.

Und dabei ist es aber auch wichtig, wie und auf welche Weise wir dieses Erinnern gestalten. Lassen Sie mich diesen Gedanken näher ausführen.

Im Jahr 2017 haben die 5 europäischen Städte, die sich mit Esslingen zu einer Ringstädtepartnerschaft zusammengeschlossen haben, ein gemeinsames Memorandum verfasst. Dieses Memorandum – also zu Deutsch: diese Denkschrift – beginnt mit folgenden Worten:

„Nach dem zweiten Weltkrieg in einem zerstörten Europa haben die Städtepartnerschaften dazu beigetragen, Länder wieder zueinander zu bringen.“

Zweifellos: die Städtepartnerschaften – und Esslingen hat ja insgesamt die stolze Zahl von 11 solcher Partnerschaften – sind immer ganz praktisch darauf gerichtet, Menschen zueinander zu bringen. Menschen, die sich sonst sehr wahrscheinlich nicht begegnen würden.

Und zugleich schwingt in diesem ersten Satz der genannten Denkschrift auch ein Gedenken mit. „Wir erinnern uns der furchtbaren Zerstörung, die der Weltkrieg über Europa brachte.“ Die Erinnerung an das Geschehene ist Ausgangspunkt auch von den gemeinsamen Erklärungen und Absichtserklärungen, die in dieser Denkschrift folgen.

Und ja – immer wieder auch in der Praxis dieser Städtepartnerschaften auch konkret mit dem Thema „Erinnerung an Krieg und Gewaltherrschaft“ umgegangen. Es wurden gemeinsam Bäume gepflanzt, Erinnerungsorte besucht, in Reden Erinnerungen formuliert und weiteres.

Natürlich ist Gedenken auch eine anstrengende Sache – gelegentlich auch eine unbequeme und vielleicht sogar eine belastende.

In einem reflektierenden Bericht der Stadt Esslingen zum Thema Städtepartnerschaften aus dem Jahr 2018 heißt es: „Das Interesse der Jugend an einer meist ehrenamtlichen Arbeit in den Städtepartnerschaften ist über den traditionellen Hinweis auf die europäische Aussöhnung kaum mehr zu wecken.“

Mit anderen Worten: Das Erinnern als Triebfeder für das Interesse an Partnerschaft verblasst. Ich glaube: das dürfen wir nicht zulassen.
Und ich glaube, dass wir deshalb dringend über Formen der Gedenkkultur nachdenken müssen.

Seit 1989 sind wir, wie es heißt, nur noch von Freunden umgeben. Die Jahrzehnte des Friedens sind vor allem aber möglich geworden, weil die Europäer die Erinnerung an die letzten Kriege aufrechterhalten haben, weil sie bereit waren, die Lehren aus der Geschichte zu ziehen, den Nationalismus zu bekämpfen und ein gemeinsames, friedliches und demokratisches Europa aufzubauen.

Ich zitiere:
„In dieser Welt, die sich durch neue Technologien rasant und radikal verändert, in der Kriege toben und Extremismus gepredigt wird, in der das Modell der westlich-liberalen Demokratie beileibe nicht unangefochten ist, in der die USA sich zurückziehen und China ein starkes, aber gewiss nicht demokratisches Gegenmodell propagiert – in dieser Welt ist ein souveränes und selbstbewusstes Europa nicht nur eine Möglichkeit, sondern (..) eine unbedingte Notwendigkeit!“ Mit diesen Worten hat Bundespräsident Frank Walter Steinmeier gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emanuel Macron eine Gedenkstätte zur Erinnerung an eine Schlacht des 1. Weltkrieges eröffnet.

Ein zusammenstehendes Europa: das ist nicht nur eine Möglichkeit – es ist eine Notwendigkeit. Für diesen Gedanken müssen wir standhaft werben, aller antieuropäischer, populistischer Strömungen zum Trotz. Und wir müssen das Friedensprojekt Europa auch auf der kommunalen Ebene weiter durch vielfältige persönliche Begegnungen vor allem junger Menschen, mit Menschen aus unseren Partnerstädten stärken. Daraus entsteht ein belastbares zwischenmenschliches Band, das auf Empathie, auf gegenseitigem Verständnis beruht, das aber auch Diskussion über strittige Fragen und Kritik verträgt. Und auch Erinnern in angemessener Form wieder miteinbeziehen kann. Und damit auch seiner Funktion als Triebfeder wieder gerechter werden kann.

Und damit bin ich nochmal bei den jungen Menschen – ein Thema, dass mich auch deshalb besonders berührt, weil ich zwei Töchter habe, die gerade auf der weiterführenden Schule sind.

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung im Jahr 2017 wissen vier von zehn Schülern nicht, wofür Auschwitz steht.

Eine 2018 veröffentlichte Studie des Nachrichtensenders CNN fand heraus, dass 40 Prozent der Deutschen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren nach eigener Einschätzung „wenig bis nichts über den Holocaust wissen“.

Angesichts solcher Zahlen ist es nachvollziehbar, dass der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, vor wenigen Tagen auf einer Bildungskonferenz zum Schluss kommt:
„Ist es dann verwunderlich, meine Damen und Herren, dass das Wort „Jude“ auf dem Schulhof als Schimpfwort benutzt wird? Ehrlich gesagt: Leider nicht.“

Ja: es ist so. Auf Schulhöfen in Deutschland wird das Wort „Jude“ wieder als Schimpfwort benutzt. Angesichts dieser Tatsache müssen bei uns alle Alarmglocken schrillen.

Vor wenigen Wochen – nach dem abscheulichen Anschlag in Halle – hatte Dekan Weißenborn in Esslingen spontan zu einem solidarischen Beisammenstehen vor der Esslinger Synagoge im Heppächer eingeladen. Und es kamen auch viele, die dort ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde in Esslingen zum Ausdruck gebracht haben. Es tut gut und ist wichtig, dass ein solches Zeichen möglich wurde – hier gilt es auch, Herrn Dekan Weißenborn und auch den Vertretern der anderen Kirchen, Glaubensgemeinschaften, Organisationen und Vereinen zu danken, die dieses Zeichen ermöglicht haben.

Dass dieses Zeichen in Esslingen so eindrucksvoll gesetzt werden konnte, hat aber durchaus auch seine Hintergründe.
Etwa: In diesem Jahr feiert die Synagoge in Esslingen ihr 200-jähriges Jubiläum. Ein sehr umfangreicher Kreis von Organisationen hat zu diesem Jubiläumsjahr einen Beitrag geleistet – wodurch ein sehr umfangreiches Jubiläumsprogramm zustande kam.

Ein Jubiläumsprogramm, das viele Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen angesprochen hat und anspricht. Ich glaube, dieses vielfältige Engagement von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen war eine wesentliche Grundlage dafür, dass nach den Anschlägen von Halle so viele Menschen in Esslingen sogleich wussten, dass sie sich beim Zusammenstehen an der Synagoge beteiligen wollen.

Und das gibt uns einen Hinweis darauf, auf was wir zu achten haben, wenn wir uns vornehmen, die Erinnerung an die dunklen Zeiten unserer Geschichte, an Krieg, Terror und Gewaltherrschaft wach zu halten: wir müssen uns immer wieder aufs Neue Vornehmen, geeignete Formen des Gedenkens zu finden. Als dauernde Aufgabe. Wie etwa ein kreatives und vielfältiges Programm beim Jubiläum einer Synagoge.

Ich glaube, dass die meisten Schülerinnen und Schüler es intellektuell nicht durchdringen, was sie tun, wenn sie das Wort „Jude“ als Schimpfwort nutzen.
Sie tun es wahrscheinlich häufig deswegen, weil sie wissen, dass sie damit besonders provozieren können.

Aber gerade diese Erkenntnis muss uns deutlich machen: Wir müssen gemeinsam Handeln und wir müssen reagieren, wenn populäre deutsche Rapper wie Kollegah und Farid Bang in ihren Texten damit prahlen, dass ihre Körper definierter seien, als die von Auschwitz-Insassen.

Die Trauer um alle Opfer von Krieg und Gewalt führt uns heute hier zusammen.
Angesichts des unvorstellbaren Leids, dass auch in unserer Stadt durch Krieg und Gewalt immer wieder zutage trat: es bedarf gerade wegen dieser Trauer dieses Innehalten, wie wir es heute begehen.

Aber zugleich blicken wir am Volkstrauertag nicht nur zurück. Dieser Tag ist auch ein Tag der Vergewisserung, politisch und persönlich. Die Fragen, die wir uns stellen, betreffen uns alle und unmittelbar: Tun wir genug und tun wir vor allem das Richtige, um Krieg, Gewalt und Terror heute und künftig zu vermeiden? Ist unser Engagement für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit hier und in der Welt nachdrücklich, glaubwürdig und lebendig genug? Werden wir unserer Verantwortung für den Frieden gerecht, als Individuum wie als Gesellschaft?

Heißt dies nicht, nicht nur alle Verantwortung in Bezug auf die Erinnerungskultur junger Menschen den Schulen abzugeben? Sondern nicht vielmehr, zu schauen, wo wir in unseren eigenen Kreisen selbst kreativ und aktiv werden können, um Menschen in ein Erinnern einzubinden, wie es etwa verschiedene Initiativen rund um die jüdische Gemeinde in Esslingen vorgemacht haben?

Oder ist es nicht vorbildlich, wie etwa der Verein Denkzeichen in Esslingen auch Schülerinnen und Schüler auf kreative Weise einbindet, um Erinnern wach zu halten?

Es heißt aber etwa auch, dass wir uns auch Gedanken machen müssen, wie wir das Internet und digitale Medien für dieses Gedenken nutzen müssen. Denn leider müssen wir ja feststellen, dass gerade die sozialen Medien dazu beitragen können, Erinnerungskultur zu schwächen. Und nicht selten auch viel drastischer, Opfer zu verhöhnen, Hass zu verbreiten und damit die Wurzel von Gewalt zu werden. Ich glaube: Zumindest ein Mittel, dem entgegenzuwirken, ist, sich der Herausforderung digitaler Medien zu stellen und auch dort kreativ und aktiv zu sein. Um standhaft zu bleiben, wenn es darum geht, Geschichte als etwas zu begreifen, aus dem wir lernen müssen.

Wir sind gefordert, die Erfahrungen von Krieg, Hunger, Vertreibung und Entbehrung so aufzuarbeiten, dass sie eine ähnliche – auch emotionale Kraft erreichen. Wie die Begegnung mit den immer weniger werdenden Zeitzeugen.

Wir müssen sie so aufarbeiten, dass sie diese Kraft auch gegenüber jungen Menschen entfaltet, die Gott sei Dank nur Frieden kennen und ihn als selbstverständlich wahrnehmen.

Die Digitalisierung bietet uns dazu viele Chancen.

Nutzen wir sie, um den vielen Opfern der Kriege und des Terrors mit den heutigen technischen Möglichkeiten Gesicht verleihen.

Nutzen wir sie, um noch greifbarer zu machen, dass es bei Geschichte um Menschen geht, die in unserer Nachbarschaft gelebt und dort Spuren hinterlassen haben.

Das ist aus meiner Sicht die beste Prävention.

Gegen Demagogen, die diese Opfer als Statistik sehen, die in 1000 Jahren Geschichte doch nicht so sehr ins Gewicht falle.

Ich hielte es für richtig und wichtig, wenn wir uns vor Ort zu dieser Frage der sich verändernden Erinnerungskultur zusammenfänden – um gemeinsam kreativ und aktiv daran zu arbeiten, Erinnern in allen möglichen Formen auch für eine sich wandelnde Gesellschaft als existenziell wichtiges zu erhalten.

Unser heutiges Gedenken an diesem Ort ist Mahnung und Aufruf zugleich. „Sorgt Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe, Frieden zwischen den Menschen, Frieden zwischen den Völkern.“

Mit diesen Worten hat nach dem Zweiten Weltkrieg Theodor Heuss, der erste deutsche Bundespräsident angesichts der Toten und der Opfer des Zweiten Weltkriegs einen konkreten Auftrag formuliert. Diese Aufforderung muss gerade für uns heute, die wir in einer Zeit rasanter Veränderungen leben, Verpflichtung sein.

 

 

 

 

Mein Besuch bei „buntES“

November 15th, 2019 Posted by News No Comment yet

Ich bin froh, dass wir in einer offenen und bunten Gesellschaft leben. Wir haben die Möglichkeit zu feiern und uns gegenseitig mit unserer Einzigartigkeit zu begeistern. Ich denke, das ist ein Privileg. Das sollte anerkannt werden und das möchte ich mir jeden Tag aufs Neue bewusst machen. Ich bin sicher, dass Menschen, die in positiver Weise zu ihrer eigenen Kultur stehen, auch offen auf Menschen aus anderen Ländern bzw. anderen Kulturen zugehen können. Dazu gehört, etwas über die Sitten, Bräuche und Werte aus anderen Ländern lernen zu wollen.

„BuntEs“ feierte vergangenen Samstag zum 18. Mal das Internationale Herbst- und Kulturfest in der Gemeindehalle am schönen Blarerplatz in Esslingen. Ich war eingeladen und hatte die weltbeste Begleitung, meine Frau Jenni. Die Veranstaltung hatte mich sehr begeistert!Dementsprechend fand ich es äußerst schade, dass ich schon vor dem Ende weiterziehen musste. (Mein Trost: Es ging zum Konzert von Life of Agony“ – auch darauf hatte ich mich schon lange Zeit gefreut.).

„BuntES“ war jedenfalls ein rundum gelungenes und schönes Fest mit vielfältigen Angeboten aus den verschiedensten Kulturkreisen. Dank und Lob gebührt dem Veranstalter, einem interkulturellen Netzwerk, dessen Mitglieder sich monatlich im Mehrgenerationen- und Bürgerhaus in Pliensauvorstadt treffen. Um sich über soziale, kulturelle sowie migrationsspezifische Themen auszutauschen.

Etwa 350 Gäste waren außer uns da – und zudem jede Menge Akteure, die getanzt, getrommelt, musiziert oder die Gäste geschminkt haben. Dabei waren zum Beispiel die syrische Band „Schagaf“, die interkulturelle Kindertanzgruppe „Kids Dance Esslingen“, die Trommelgruppe „Fettes Fell und die buntES Tanz-und Trommel-Kids. Zudem gab es Tänze und Musik aus Griechenland sowie bolivianische Tänze der Gruppe Kantuta und noch vieles mehr.

Das i-Tüpfelchen bildeten für mich die Köstlichkeiten und Spezialitäten aus allen Ländern – zum Beispiel schon am Nachmittag die leckeren Kuchen, gebacken von den Landfrauen aus Rüdern, Sulzgries, Krummenacker und Neckarhalde (RSKN).

Meine Frau und ich konnten sehr genau spüren was das Ziel dieser Veranstaltung ist: das respektvolle Miteinander und das WIR-Gefühl in Esslingen stärken. Das Kulturfest wird vorbereitet von Menschen und Gruppen, die ursprünglich nicht alle aus Esslingen stammen, aber inzwischen hier ihre Heimat gefunden haben. Bei buntES treffen sich regelmäßig Menschen aus über 50 Nationen und es kommen immer wieder neue Gruppen und Einzelpersonen dazu. Ich war Teil eines Festes bei dem man deutlich das WIR und das Miteinander spüren konnte.

Ich sehe mich in einer Stadtgesellschaft hier in Esslingen, in der wir mit Freude verschieden sein können. Menschen unterschiedlichster Herkunft bringen ihre Fähigkeiten und auch Traditionen zusammen. Und feiern genau das!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine großartige Woche …

Ihr Nicolas Fink

 

 

 

 

 

Nicolas Finks Rede im Landtag zu Brexit, Europa, Leuchttürme, Frankreich-Konzeption und Murmeltiere

November 15th, 2019 Posted by Medien No Comment yet

Brexit, Europa, Leuchttürme, Frankreich-Konzeption und Murmeltiere – dies und vieles mehr in meiner aktuellen Rede, die ich gestern im Landtag gehalten habe. Alles im Video …

 

Rede im Landtag zu aktuellen europapolitischen Themen

Brexit🇬🇧, Europa🇪🇺, Leuchttürme🗼, Frankreich-Konzeption🇫🇷 und Murmeltiere (warum gibt es eigentlich kein Murmeltier-Emoji🤔) – dies und vieles mehr in meiner aktuellen Rede, die ich gestern im Landtag gehalten habe.

Gepostet von Nicolas Fink am Freitag, 15. November 2019

Nicks Blog

November 8th, 2019 Posted by News No Comment yet

 

Willkommen in meinem Blog….

 

Gestatten – da bin ich wieder (falls Sie nicht zuerst den Weg über meine Homepage gefunden haben) – Nicolas Fink (SPD).

Ich bin seit Januar 2019 Mitglied im Landtag von Baden-Württemberg für den Wahlkreis Esslingen. Ab heute finden Sie mich regelmäßig in meinem Blog. Hier finden Sie aktuelle Themen, die Bürgerinnen und Bürger – und damit auch mich – bewegen. Ein Platz für Sie, mich besser kennenzulernen, Infos zu bekommen oder auch einfach meine Sicht der Dinge zu erfahren.

Ich freue mich auf spannende Themen und hoffe, dass Ihnen die Lektüre meiner Blogbeiträge ab und zu auch ein interessanter Gedankenanstoß sein kann.

 


 

Vergangene Woche haben wir uns als SPD Esslingen gegenüber der Presse zu einem Vorfall geäussert. Diesen nehme ich als Beispiel wie politische Auseinandersetzung nicht stattfinden sollte.

 

Stellen Sie sich vor, Sie bewerben sich um einen Arbeitsplatz und sind in einem Wettbewerb mit mehreren Menschen- was ja nicht so selten vorkommt. Sie führen ein Bewerbungsgespräch und eigentlich läuft alles so, wie Sie es sich vorstellen. Bis zu Ihrer Zu- oder Absage dauert es allerdings noch ein Weilchen. In dieser Zeit werden Sie von Unbekannten bei Ihrem eventuell zukünftigen Arbeitgeber durch anonyme Brief schlecht gemacht.

 

Genauso erging es in den letzten Wochen Yalcin Bayraktar (Die Grünen), der im Stadtrat Esslingen als Nachfolger des ehemaligen Kultur- und Sozialbürgermeister Dr. Raab von seiner Partei vorgeschlagen wurde.Besagte Briefe waren anonym, wendeten sich ausdrücklich gegen ihn und waren an verschiedene Gemeinderäte gerichtet. Manche dieser Brief seien vorgeblich von SPD-Mitgliedern verfasst worden. Darüber hinaus wurden in diesen Briefen geradezu abenteuerliche Mutmaßungen angestellt. Wir als Fraktion können uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass tatsächlich SPD–Mitglieder hinter der Kampagne stecken. Diese dient nur dem Zweck, die politische Kommunikationskultur zu vergiften. Deshalb haben wir uns entschlossen der Presse mitzuteilen, dass so eine Art und Weise für uns nicht tragbar ist. Wir wollen uns damit keine Plattform schaffen, den Kandidaten zu verleumden – vielmehr wollen wir klar machen, dass politische Auseinandersetzung fair stattfinden sollte .

 

 

 

Echte Demokratie geht anders – anonyme Briefe sind feige und unseriös. Normalerweise würde sowas nur im Mülleimer landen. Hier jedoch mussten wir klar Stellung beziehen. Kritik ja – aber bitte so, dass sich derjenige, der kritisiert wird auch dazu äußern kann.Unsere politische Kommunikation darf nicht verrohen – und dem müssen wir ganz klar entgegenwirken!

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine großartige Woche !

 

Ihr Nicolas Fink

Podiumsdiskussion mit Nicolas Fink gegen Hass, Hetze und Rassismus

Oktober 28th, 2019 Posted by News | Kommunalpolitik No Comment yet

Am 24. Oktober haben Andrea Lindlohr, Andreas Deuschle und ich bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion ein starkes Zeichen gegen Hass, Hetze und Rassismus gesetzt.
Warum die Diskussion wichtig war und warum ich eigentlich gegen gemeinsame Veranstaltungen von uns drei Esslinger Abgeordneten bin, erfahrt ihr im Video👇

 

Gestern haben Andrea Lindlohr, Andreas Deuschle und ich ein starkes Zeichen gegen Hass, Hetze und Rassismus gesetzt.Warum die Diskussion wichtig war und warum ich eigentlich gegen gemeinsame Veranstaltungen von uns drei Esslinger Abgeordneten bin, erfahrt ihr im Video👇

Gepostet von Nicolas Fink am Freitag, 25. Oktober 2019

Nicolas Finks Rede im Landtag zu Nachrücker, Herzblut, Europa und vieles mehr

Oktober 22nd, 2019 Posted by Medien No Comment yet

 

 

Gestern durfte ich für meine Fraktion im Landtag sprechen. Nachrücker, Herzblut, Europa und vieles mehr: Alles im Video👇

Gepostet von Nicolas Fink am Donnerstag, 17. Oktober 2019

 

Schülerwettbewerb des Landtags : Nicolas Fink lädt zur Teilnahme ein

Oktober 4th, 2019 Posted by News No Comment yet

Nicolas Fink (Wahlkreis Esslingen) lädt Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtags ein

In Diskussionen bestehen, kritisch Stellung zu politischen Themen beziehen, argumentieren und gegenargumentieren – all dies kann man üben und dabei sogar Spaß haben. Der Landtag von Baden-Württemberg startet die neue Anmeldeperiode für seinen 62. Schülerwettbewerb.
Das Motto des erfolgreichen Programms zur Förderung politischer Bildung lautet :

„Komm heraus – Mach mit!“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen zwischen verschiedenen Themen und Arbeitsformen. So kann analog ein Plakat etwa zu einem Vorurteil gestaltet werden. Möglich sind aber auch Foto- und Videobeiträge zu Glaubensvorstellungen im Alltag – im Onlineformat.

„Der Schülerwettbewerb will Jugendliche dazu anregen, sich mit politischen Fragestellungen und Problemen aktiv auseinanderzusetzen“, so Nicolas Fink. „Er will Lust machen auf Politik.“ Mitmachen lohnt doppelt – wegen der herausragenden Erfahrung, aber auch wegen der zahlreichen Gewinne. Es locken Sachpreise, Studienfahrten und – nicht zu vergessen – der Förderpreis des Landtags für herausragende Arbeiten in Höhe von bis zu 1250 Euro. Bei der Preisverteilung durch die Landtagspräsidentin werden alle Schularten berücksichtigt.

Einsendeschluss ist der 15. November 2019. Umfassende Informationen zum 62. Schülerwettbewerb sind auf der Homepage www.schuelerwettbewerb-bw.de zu finden oder bei der vom Landtag beauftragten Landeszentrale für politische Bildung, Schülerwettbewerb des Landtags, Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart zu bestellen.

Nicolas Fink bietet erste Bürgersprechstunde an

April 9th, 2019 Posted by News No Comment yet

Nicolas Fink, der seit 1. Januar diesen Jahres Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Esslingen ist, (mehr …)

„Ich bin nicht zuständig – den Satz gibt es bei mir nicht“

März 12th, 2019 Posted by Medien, News No Comment yet

Auch als Landtagsabgeordneter kann man nicht jedes Problem lösen, aber man kann es sich anhören und zumindest versuchen zu helfen. Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern des Wahlkreises ist Nicolas Fink deshalb sehr wichtig.

Die nächste Bürgersprechstunde von Nicolas Fink ist am Freitag, 6. Dezember, von 14 bis 16 Uhr im Wahlkreisbüro in der Katharinenstraße 21 in Esslingen.

Bitte melden Sie sich für die Sprechstunde an unter wahlkreis@nicolas-fink.de oder telefonisch unter 0711-352002.

 

Mit großem Dank: Abschied von einer Legende

Februar 8th, 2019 Posted by News No Comment yet

Abschiedsparty für ein Urgestein: 30 Jahre hat Wolfgang Drexler dem Landtag ein Gesicht gegeben. Unzählige Menschen hat er (mehr …)